Aktuell

Liebe Buchserinnen und Buchser

Nach kalten, verregneten Tagen und Wochen durften die „Bannumgänger“ bei herrlichstem Wetter die zwei Routen auf der Talseite unter die Füsse nehmen. Der „Quasi-Sommeranfang“ hat über 300 Benutzer angelockt und hoffentlich auch begeistert – das Echo war auf jeden Fall durchwegs positiv!

Das Banntagkomitee dankt allen Besuchern für die Teilnahme: Der Banntag ist nach so vielen Jahren immer noch ein Erfolgsmodell – das freut uns!

Ganz herzlich wollen wir folgenden Personen und Organisationen danken, ohne sie wäre ein Banntag nicht möglich:

  • Den vielen,  vielen freiwilligen Helfern, die einfach selbstverständlich in der Küche und am Buffet Hand anlegen, die Festbänke aufstellen und sich überall „Schpiisä“ holen oder einfach helfen, wo es nötig ist
  • Der Gemeinde Buchs für die finanzielle Unterstützung und das spendierte Mittagessen
  • Der Feuerwehr für das Sichern der Strassenübergänge
  • Dem Musikverein für Ihre Darbietungen
  • Den Gemeindearbeitern für das transportieren der Festbänke, insbesondere Albert Bader, der uns schon vor dem Anlass tatkräftig unterstützt hat
  • Den Kirchgemeinden für den Gottesdienst vor dem Banntag
  • John Stratton und Urs Tanner für die Fotos
  • Unserer Küche für die intensive Arbeit, die nicht erst am Banntagmorgen um 7 Uhr mit dem Streichen der Sandwiches begann
  • Unserem Finanzminister, der besonnen und kompetent unsere Finanzen verwaltet
  • Unseren Rottenmeistern für die Erarbeitung der Route und das Zusammentragen der Informationen und Anekdoten

Ihr Banntagkomitee Buchs ZH

Nächster Banntag: 13. Mai 2021!

Banntag? Banntag!

An Auffahrt in den ungeraden Jahren umschreiten die Einwohnerinnen und Einwohner von Buchs ZH einen Teil der Gemeindegrenze. Sie sind dabei in Gruppen aufgeteilt (sogenannte Rotten). Gestartet wird mit einem oekumenischen Gottesdienst, abgerundet mit einem geselligen Mittagessen, welches von der politischen Gemeinde spendiert wird.

In Buchs ZH dient der Banntag – neben dem geselligen Teil – als Integrationsplattform und soll Neuzuzügern das Dorf näherbringen. Dazu wird an verschiedenen Halten über Themen von Natur, Kultur und Politik von gestern, heute und morgen referiert. Der Banntag ist für alle interessant. Auch Kinder kommen auf ihre Kosten!

Ursprünglich war es Bürgerpflicht, regelmässig zu kontrollieren, ob die Grenzsteine nicht mutwillig durch die Nachbarn verschoben wurden, gleichzeitig wurde (bis zur Glaubenserneuerung im Jahr 1529) vom Dorfpfarrer eine Flursegnung durchgeführt. Mit der Einführung der modernen Vermessung verlor dieser Brauch an Bedeutung und ging mancherorts verloren. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde er dann in vielen Gemeinden (wie bei uns in Buchs ZH) wiederentdeckt und meist zu einem Volks- und Familienfest umgestaltet.

Erleben kann man den Banntag jedoch nur, wenn man daran teilnimmt! Sie sind herzlich willkommen!

Dies und Das

Banntagsknopf

Dient zur Unterscheidung der beiden Rotten (rot /blau) und wird am Revers getragen. Kann sofern nicht vorhanden am Banntag bezogen werden.

Bekleidung

Der Bannumgang wird bei JEDEM Wetter durchgeführt (siehe unter „Wetter“). Bitte kleiden Sie sich dementsprechend. Gutes Schuhwerk sollten Sie auf jeden Fall anziehen.

Distanzen und Marschzeit

Am Banntag wird ca. 1/4 der Gemeindegrenze abgelaufen. Die Wanderung wird ca. 2 – 3 Stunden dauern. Aber keine Angst! Es werden keine Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt und die Rottenmeister werden an diversen Orten anhalten und interessante Informationen weitergeben. Zudem gibt es eine Pause, wo man sich verpflegen kann.

Gehbehinderte Personen

Es ist uns wichtig, dass ALLE Buchserinnen und Buchser, bzw. ehemalige Buchserinnen und Buchser teilnehmen können. Aus diesem Grunde wird eine Kutsche mitfahren. Bei Gehschwierigkeiten sind Sie also herzlich eingeladen die Kutsche zu benützen.

Kinder

Der Banntag ist für Kinder DER Anlass – hats doch immer Gleichaltrige dabei. Die Marschdistanz kann auch von kleineren Kindern ohne Probleme bewältigt werden. Die Kinderwagengängigkeit war bis anhin kein Problem. Bei Unsicherheiten können Sie sich jederzeit an die Rottenmeister wenden. Bedenken Sie jedoch, dass das Mittagessen erst um ca. 14:00 Uhr eingenommen werden kann. Versorgen Sie sich und Ihre Sprösslinge also ausreichend am grossen Pausenhalt.

Kosten

Die Teilnahme am Banntag ist kostenlos, das Mittagessen wird von der politischen Gemeinde Buchs offeriert (ausser Getränke und Desserts). Die Verköstigung in der Pause ist kostenpflichtig.

Rotten

Die Bannumgänger werden in so genannte „Rotten“ (Gruppen) aufgeteilt. In Buchs gibt es eine blaue und eine rote Rotte:

  • Die rote Rotte setzt sich aus den Einwohnern östlich der Oberdorf- / Bahnhofstrasse zusammen.
  • Die blaue Rotte dementsprechend aus Einwohnern westlich der Oberdorf- / Bahnhofstrasse.

Wenden Sie sich an das Banntagkomitee, sollten Sie sich der Zugehörigkeit nicht sicher sein.

Verpflegung

Während des Bannumganges kann man sich am grossen Pausenhalt verköstigen (diverse Sandwiches, Waldfest, Russenzopf und Getränke). Zum Mittagessen wird ein warmes Menü serviert: 2019 bricht mit der langjährigen Tradition und anstatt dem „Gschnätzleten“ (Schwein) gibt es Stroganoff (Rind). Auf der Getränkekarte findet man nebst Mineralwasser, Süssgetränken, Suure Moscht und diversen Bieren auch eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Weinen.

Die Verköstigung in der Pause ist kostenpflichtig, das Mittagessen wird von der politischen Gemeinde spendiert und ist somit kostenlos (exkl. Getränke und Desserts).